Seit einiger Zeit biete ich neben meiner Arbeit als Tontechniker auch Seminare und Workshops zum Thema an. Darin vermittel ich nicht einfach nur die (durchaus notwendigen) theoretischen Grundlagen. Vielmehr sind diese Lehrgänge sehr praktisch orientiert. Da hierfür eine Tonanlage benötigt wird, finden sie in der Regel vor Ort beim „Veranstalter“ statt und behandeln konkret die vorhandene Technik. Ob in Kirchengemeinden oder kleinen Kulturhäusern – die technisch Aktiven werden so an der vertrauten Anlage geschult. Sehr leicht ist es auch möglich, auf spezielle Dinge einzugehen. Selbstverständlich richten sich alle behandelten Themen direkt nach den Vorkenntnissen und Fragestellungen der Beteiligten.
Eine gute Kombination – beispielsweise für ein Technikteam einer Kirchengemeinde – ist ein Samstag als Seminartag, gefolgt vom gemeinsam gestalteten Gottesdienst am Sonntag. Optimal ist, wenn am Samstag eine Musikgruppe/Band für eine Probe zur Verfügung steht und beispielsweise das Repertoire für den Sonntag übt. So kann auch gut auf die Wünsche der Musikerinnen und Musiker eingegangen werden – was u.U. sehr wichtig ist, denn das Verhältnis der Personen auf der Bühne und am Mischpult ist nicht immer das beste und, vorsichtig formuliert, nicht immer von tiefem Verständnis füreinander geprägt :-)
Selbstverständlich bringe ich auch gerne eine eigene kleine Anlage mit. Was immer Sie für Wünsche und Ideen haben – sprechen Sie mich an.
| am 13.06.2026 um 16:04 Uhr | Guten Tag, wir haben bei uns in der Kirchengemeinde in Kevelaer Herausforderungen mit der Tontechnik. Gerne möchten wir erfahren, welche Möglichkeiten wir haben, um uns Schulen zu lassen, um zu verstehen was wir bei uns für die Tontechnik und Akustik verbessern können. Wir sind alle keine Profis und haben unser „Wissen“ aus Try & Error und das ein und andere von anderen Kirchengemeinden. So richtig wissen tun wir jedoch nicht was wir tun. Wir nutzen das Midas M32r, Kabelmikros, Funkmikros( Sennheiser EW 100 G4 835), Headset HSP 2 EW 3, und ein Pultmikro EW34. Wir freuen uns auf deine Rückmeldungwie Du uns helfen könntest. Beste Grüße Daniel |
Mein erster Berufswunsch war der des Tonmeisters. Sowohl mit der musikalischen Seite dieses Berufes als auch der technischen hatte ich mich schon in der Schulzeit vertraut gemacht – als Trommler, Sänger und Gitarrist in veschiedenen Bands einerseits und als Hobby-Entwickler elektronischer Geräte (el. Schlagzeug, Mikrofonverstärker, el. Metronom, Stimmgerät, Mischpult, ...) andererseits. Als Tonmeister aber hätte ich Musik studieren müssen, und dafür reichte mein musikalisches Talent denn doch nicht aus ;-) Also beschränkte ich mich auf die technische Seite und studierte Elektrotechnik an der RUB in Bochum.